Texte zum WA Spektrum

Wissensaktivierung

Armin Rütten

Wirkbasis:

Eine hocheffiziente Vereinigung tradierter und moderner wissenschaftlicher Erkenntnis  zur  praxisnahen, leistungsorientierten neuronalen Aktivierung

Methodik:

Semantische Entprägung

(Wissensaktivierung durch Überführung impliziten in explizites Wissen, restrukturierte  und geklärte Vernetzung wie Stärkung des Zusammenhangverständnisses / Redundanzbereinigung)

Ergebnis:

Mehr geistige Beweglichkeit, Biss, Handlungswirksamkeit, Wahrnehmungs- und Innovationsfähigkeit

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Philosophie + Psychologie + Ökonomie Mental High Fidelity

Ihren besonderen Impact erhält die Wissensaktivierung dadurch, dass ihr eine teleologiebasierte * Ethik zugrunde liegt und sie sich gängiger ideologischer oder religiöser Implikationen bei der Betrachtung zuträglicher und möglicher Entwicklung von Mensch und seinen Unternehmungen enthält.

Ihre Tendenz Zusammenhänge zu entflechten und Transparenz zu erzeugen, macht es entsprechend schwer, sie in den Dienst fremdbestimmter Deutungshoheit zu nehmen. Gleichzeitig werden diese Zusammenhänge im Fortgang bewusst explizit gemacht und damit ver- und bearbeitbar. Weder Wiederholungen vorgefertigter gut/böse-Urteile noch Gleichheits- oder Konformitätspostulate mit Gesetzescharakter für das persönliche denkerische Bewegen finden sich demgemäß von einer semantischen Entprägung unberührt. Da ein erheblicher Nüchternheitszuwachs unmittelbare Folge der WA ist, muss jeder sich vorab einer Beauftragung ihrer selbst seines Wunsches nach nüchternem, entzaubertem Durchblick versichern.

Aufgrund ihrer umfänglichen Wirksamkeit ergibt sich stringent eine denkerische Freiheit und sukzessive einer besseren Nutzung des menschlichen intuitiven Momentes eine entsprechend höhere Ausbeute persönlicher kreativer Anlage.

Einen großen Teil ihrer Wirksamkeit erhält die WA durch eine reaktivierende Stärkung des jeweils angelegten Potenzials metakognitiver Anlage, heißt sie befördert die Fähigkeit zur Bewegung in Wahrscheinlichkeitsräumen und damit den Erfolg aus  persönlicher Prognostik.

Da mit dem klärenden Ansatz eine Reduzierung um obsolete und Verschlankung der vorhandenen Heuristiken erreicht wird, wird ein gut Teil Denkarbeitsspeicher frei, der den schneller arbeiten könnenden Prozessor mit wertigeren Annahmen befüttern kann.

Formuliert ist der Ansatz im weitesten Sinne als eine Antwort auf die bedeutsamen Fragestellungen, die sich in neuerer Zeit aus der Frankfurter Schule ergaben und die bis heute ebenso wenig Lösung fanden, wie die von Adorno/Horkheimer mit der  „Dialektik der Aufklärung“ erhoffte Bewegung, die bisher noch zu keiner breiten lebensweltlichen Aufklärung überleitete.

Im akademischen Bereich interessante Ansätze zur Klärung der Basis wissenschaftlichen Vorgehens und Verstehens, etwa der sehr gelungene Ansatz des Erlanger Konstruktivismus oder Formulierungen einer wieder stärker philosophisch angeleiteten Wissenschaftstheorie, taugen nur beschränkt zur Beförderung der Ansprüche auf und nach Wachstum über überkommene Bereglungen des Denkens hinaus, wie die Lebenswelt und respektive die Wirtschaftswelt sie klar sucht.

Das durchaus hochergiebige Potenzial, welches sich die Philosophie seit erdenklicher Zeit zu entdecken aufmachte, liegt heute unter diversen Schichten unverständlichen Sprachgebrauchs verdeckt.  Dabei ist gerade in der notwendig besonders bereinigten und spezifisch auf die Philosophie ausgerichteten dort erfolgreichen Sprachentwicklung die Ursache zu verorten, dass kaum mehr Übertragungsfähige zu finden sind, die den enormen Wert der Einsichten in eine allgemein verständliche und nutzbringende Darlegung überführen können. Der durchschnittliche, echte Philosoph versteht den Lebensweltler so wenig mehr, wie dieser ihn.

Die WA wurde im Sinne eines prozeduralen Ergebnisses von mir entwickelt, da ich mit den vorhandenen rein das Gegebene ausdeutenden Ansätzen praktischer Ausrichtung absolut unzufrieden war, zumal diese fast immer ihre Deutungen dazu was Mensch ausmacht und entsprechend können soll, aufgrund von menschlichen Ausfällen gegenüber einem genormten Mittelmaß vornehmen. Dieser Vorgang wird einer in der Gesellschaft vorhandenen Diversität  in keinerlei Weise gerecht.

Sie richtet sich explizit an Menschen, die ihre größeren Potenziale in diversen Anlagen zusätzlich und praxisorientiert erweitert nutzbar machen wollen und nach einer ideologiefreien Anleitung hierzu suchen. Anders als herkömmliches Coaching etwa ergibt sich die WA als Ergebnis einer tiefenwirksamen Bewegung und setzt nicht einfach „Neues“ auf die schon vorhandenen und verprägten Denkvorgänge auf.

Ende 2009 gründete ich mit einem Partner ein wirtschaftliche Bedürfnisse aufnehmendes Unternehmen, das sich gerade aufmacht, die Möglichkeiten und das Vorhandensein dieses sehr anderen und systemisch wirkenden Ansatzes überhaupt kenntlich zu machen. Die Felder, die Nutzen aus wissensaktivierenden Handreichungen einer handverlesenen Zahl von Kooperationspartnern mit erheblicher Expertise aus verschiedenen Bereichen haben, sind nur durch unsere Mannschaftsstärke begrenzt. Es bestehen Verbindungen zu unterschiedlichsten akademischen und gesellschaftlichen Kreisen, die eine permanente praxisnahe Tauglichkeit und Entwicklungsarbeit besichern helfen. Speziell als Generator für Fragestellungen, die helfen, die momentane phasenstarre Rückkopplung in der Marktwirtschaft zu überwinden, liefert sie die notwendige Flexibilität zu, hochangepassten persönlichen neuen Einsichten und Handlungsoptionen zu gelangen.

Ein Link zu einer Sammlung von Texten die ich im Rahmen einer Fundierung des Vorganges verfasste, findet sich in der Navigationsleiste.

Eine Reihe von Artikeln die Inhalte des Systemansatzes aufnehmen finden sich in einer Gruppe bei Xing, auf die dein weiterer Link unten verweist.

* Teleologie - Eine Idee zur Entwicklung des Menschen, soweit wir sie heute zu formulieren verstehen, was aus Sicht der diversen akademischen Strömungen, die dabei interpretativen Anteil haben, zu teils gravierend unterschiedlichen Vorstellungen führen kann. Daher bedeutet der Begriff im obigen Sinne genau die Idee, dass alle unsere heutigen Sprachen und Vorstellungen dazu, was Realität sei, im Erwachsen werden unserer Spezies aufeinander aufbauend sich entwickelten, ohne eine einzige besondere Sicht als allein selig machend anführen zu wollen. Sogar wer eine Teleologie, die ihm gefühlten persönlichen Nachteil erbrachte, ablehnen mag, kann ihr Vorhandensein nicht leugnen ohne sich ihrer Erzeugnisse zu bedienen, die sich in seiner denkerischen Bewegung und gesellschaftlichen Verflechtung darstellen. Soweit auf dieser Ebene möglich, trägt der Gedanke hinter einer teleologisch basierten Ethik dem Anspruch auf Nüchternheit, welche etwa durch die WA entsteht, weitgehend Rechnung. Im Annehmen des Verständnisses, dass der gegebene Mensch Ergebnis gesellschaftlicher Entwicklung unserer Art ist und dies einer ursprünglichen biologischen Triebausstattung nicht widerspricht, ergibt sich zumindest schon kein Negativurteil bei Betrachtung vorhandener gesellschaftlicher Zusammenhänge. Vielmehr entsteht ein Verständnis davon, dass die Dinge so sind wie sie sein müssen, da eben an sich aus früherer Bewegung entstanden. Dies führt im weitesten Sinne zu einer individualistischen Ethik, die nicht simpel ablehnen muss, sondern erkennen lässt, dass man den Opferstatus mit Kenntnisnahme seiner persönlichen Verflechtung aufgrund gesellschaftlicher Paradigmen aufgeben kann, sofern man auch die Wünsche seiner selbst um die ererbten Ziele zu bereinigen gewillt ist. Eine individualistische Wirtschaftsethik von Prof. Dr. Wolfgang Deppert die meinem Ansatz in vielerlei Weise sehr nahe steht findet sich auf meiner Texteseite.